Jetzt wissen wir was Sache ist!

Heute fanden ja die verschiedene Infogespräche betreffend Operation statt. Folgende Fakten haben wir dabei erfahren.

  • Operiert wird mit einem Schnitt unterhalb des Brustkorbes bis zum Bauchnabel, je nach dem wird auf der rechten Seite ein zweiter Schnit nötig sein (dies entscheidet sich aber erst während der Operation.
  • Während der OP wird die Lunge Flügelweise still gelegt (künstliche Beatmung)
  • Grundsätzlich wird der Teil der Speiseröhre der durch den Krebs befallen ist entfernt, danach wird aus dem Magen ein Schlauch geformt und an den Rest der Speiseröhre angnäht. Je nach dem wieviel der Speiseröhre wegkommt wird der Magen kleiner (im Extremfall gibt es nachher keinen eigentlichen Magen mehr)
  • Wenn nötig wird auch die Gallenblase entfernt.

Die OP wird zwischen 4 und 6 Stunden dauern und ist jetzt auf den 1. Februar geplant. Die Bedingung, dass die OP auch wirklich durchgeführt wird ist, dass ich bis dahin wieder wirklich fit bin.Während der OP werde ich von der Anästhesie überwacht. Der Anästhesiearzt meinte ich würde so ziemlich das volle Programm das sie anzubieten hätten, erhalten. Das heisst, dass ich nicht nur eine Vollnarkose kriege, sondern zusätzlich noch eine Teilnarkose im OP-Bereich.

Nach der Operation werde ich sicher einige Tage in der Intensivstation liegen. Klar dass eine solche Operation auch gewisse Risiken mit sich bringt, ich zähle hier jetzt nicht alle Komplikationen auf die möglich sind. Im Ganzen muss ich sicher mit drei bis vier Wochen Spitalaufenthalt rechnen. Die Chancen diese doch happige Operation nicht zu überleben liegen bei ca. 2-5%.

Anschliessend werde ich höchstwahrscheinlich noch zwei bis drei Wochen in einer Rehaklinik verbringen.

3 Gedanken zu „Jetzt wissen wir was Sache ist!

  1. Gottes Segen hast Du gewiß, lieber Peter.
    Ich schicke noch ein Heer von Schutzengeln ab, am besten schon am 31.1. und am 1.2. eine Nachhut. Dabei denke ich an die Ärzte, die die Herausforderung annehmen und auch Schutzengel-Beistand brauchen. 🙂

    Ich finde es gut, hier lesen zu können, wie es mit Dir weitergeht. So kann ich gezielt meine
    positiven Gedanken zu Dir schicken.

    Alles Liebe (((((((((( Peter ))))))))))
    Sabine P.

  2. Lieber Peter,
    Der Bruder einer Freundin von uns hat seit mehr als 20 Jahren keine Speiseröhre mehr und kann gut damit leben. Ich wünsche dir, dass es dir nachher gleich gut geht, d.h. Einschränkungen gibt es schon, aber offenbar sind die zu überwinden – und überwunden hast du ja schon viel.
    Alles Gute und ich drücke dir (und Antonia, die ja sicher mitleidet) alle Daumen.

    Monika

  3. Lieber Peter,

    ich bin in Gedanken bei dir.
    Es wird schon gutgehen.Von mir zu dir schicke ich mehrere Schutzengel.

    Einen lieben Gruß Maria,

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