Peter Merz-Wieser

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Wenig Arbeit und viele Emotionen…

Februar 27th, 2010 · 1 Kommentar

Starke Männerarme begannen früh am Morgen Möbel aus der Wohnung zu tragen. Das war für Zisi zu viel; war es die Freude aufs Altersheim, die Trauer um die schöne Wohnung oder die Freude dass so viele Leute da waren um ihm und meiner Mutter heute beim Umzug zu helfen ich weiss es nicht;
Tränen flossen und wir brachten ihn mal weg vom Geschehen zu seiner Schwester, so dass er sich erholen konnte.
Das muss mit , das bleibt hier und das dürft ihr auch nicht vergessen, meine Mutter wurde immer nervöser, Antonia nahm sie dann bei der Hand und ging mit ihr zum Kaffee.
Obwohl wir eigentlich viel zu viele waren, der Umzug klappte super, das Wetter passte und um 11.30 Uhr kurz vor dem Mittagessen war alles schon wieder an seinem Platz, genau da wo es hingehörte.
Vor gut einer Woche hatte ich mit meiner Mutter über ihr Auto gesprochen, sie war einverstanden, dass die Nichte von Zisi dieses am Tag des Umzuges übernehmen sollte. Beim Mittagessen sagte ich ihr dann nochmal dass diese Nichte von Zisi, das Auto nun zu sich nach Hause nehmen würde.
Nun passierte genau das was ich befürchtet hatte, dies war der Moment in dem meine Mutter begriffen hatte, dass sie nun fortan im Altersheim wohnen würde und das Auto nehmen sie mir auch noch weg!!!
Sie beruhigte sich dann in den nächsten Stunden wieder, denn es ist ja absolut ihr Wunsch, dass genau diese Nichte ihr Auto erhalten soll.
Alles ist eingerichtet, für Pflege ist gesorgt, alle sind super nett, aber die Nerven liegen blank.
Nun hoffe ich, dass die beiden den heutigen Stress baldmöglichst verdauen und all die Vorteile die ihnen das Altersheim bieten kann wirklich geniessen können.

Tags: Privates

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Martina // Feb 27, 2010 at 22:39

    Ich wünsche Euch, dass die Pflegestandards bei Euch in der Schweiz bei Weitem von dem unterscheiden, was ich zZ hier aktiv als Pflegeassistentin erlebe. Und ich wünsche Euch, dass das Seniorenheim wirklich gut ist. Geht Eure Mutter bitte öfter als einmal in der Woche besuchen, beobachtet ihr Verhalten und achtet auf das, was sie erzählt.

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